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Mit 350 Gramm gegen Fahrradklau

Täglich werden in Deutschland hunderte Fahrräder gestohlen. Mit dem Fahrradschloss tex–lock aus High-Tech Textilfasern wollen zwei Gründerinnen aus Leipzig den Fahrraddieben das Handwerk erschweren. Die Europäische Union unterstützte die Produktentwicklung mit Technologiegründerstipendium sowie zwei »InnoPrämien«.

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(© Tex-Lock)

Leicht und innovativ: Fahrradschloss aus High-Tech Textilfasern

Leicht und innovativ: Fahrradschloss aus High-Tech Textilfasern
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(© Tex-Lock)

Leicht und innovativ: Fahrradschloss aus High-Tech Textilfasern

Leicht und innovativ: Fahrradschloss aus High-Tech Textilfasern

Von der Idee zur Marktreife

Das Start-Up tex–lock ist ein Zwei-Frau-Betrieb: Geschäftsführerin Alexandra Baum und Produktentwicklungsleiterin Suse Brand kommen aus der Textilbranche und sind Expertinnen im Bereich der technischen Textilentwicklung. Die Idee kam aus der eigenen Not heraus, wie Alexandra Baum erzählt: »In Leipzig fahre ich fast nur Fahrrad. Auch mir wurden schon Räder geklaut. Irgendwann habe ich gedacht: Es muss doch möglich sein, ein sicheres Schloss aus Textil herzustellen.« Nach nur zwei Jahren ist das Produkt marktreif. Das zwölfmonatige Technologiegründungsstipendium hat es den beiden ermöglicht, die Entwicklung des Fahrradschlosses abzuschließen, einen Businessplan zu erstellen und auf Investorensuche zu gehen. Hinzu kamen »InnoPrämien« für die Entwicklung eines integrierten Schließmechanismus für textile Diebstahlsicherung und die Verbesserung der Schnittfestigkeit des Texlock-Seilaufbaus von jeweils 5.000 Euro.

Innovative Technologie

Das Schloss besteht aus einem mehrlagigen Seil aus High-Tech-Fasern und wiegt 350 Gramm pro Meter. Die Materialien sind im Verbund besonders widerstandsfähig. Dadurch hält das tex–lock Schnitt- und Schlagwerkzeugen stand und übersteht mehrminütige Angriffe mit Feuer. Dieser Aufbau ist einzigartig, weshalb er weltweit zum Patent angemeldet wurde.

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