1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

Nachhaltige Stadtentwicklung

170 Millionen Euro EFRE-Mittel stehen für die Nachhaltige Stadtentwicklung bereit. Damit sollen bestehende Benachteiligungen einzelner Stadtquartiere abgebaut werden. Ziel ist es, die Wohn- und Lebensbedingungen dort gezielt zu verbessern. Die EFRE-Förderung der Nachhaltigen Stadtentwicklung soll auf die spezifischen Bedürfnisse und Potentiale der einzelnen Städte zugeschnitten werden. Die Förderung wird über zwei Vorhabensbereiche umgesetzt.

Integrierte Stadtentwicklung (ISE)

Es werden Städte bzw. Stadtquartiere gefördert, die in einem umfassenden Sinn durch sich überlagernde städtebauliche, wirtschaftliche, ökologische oder soziale Problemlagen benachteiligt sind. Hier bestehen im Rahmen eines integrierten Ansatzes Fördermöglichkeiten für verschiedenste Einzelmaßnahmen. Dabei zielt die Förderung im Wesentlichen auf die Reduzierung des CO2-Ausstoßes im Stadtquartier, die Verbesserung des kulturtouristischen Angebots, die Nutzbarmachung brachliegender Flächen und die Reduzierung der Abwanderung aus den betroffenen Stadtquartieren. Die Fördergebiete werden im Zuge eines Wettbewerbs voraussichtlich noch im Jahr 2015 ermittelt.

Integrierte Brachflächenentwicklung (IBE)

In diesem Bereich werden Städte gefördert, die speziell aufgrund vorhandener Brachflächen von Abwertungstendenzen betroffen sind. Durch die gezielte Förderung der (Re-)Vitalisierung der Brachflächen in Verbindung mit Maßnahmen zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes oder zur wirtschaftlichen und sozialen Belebung werden die Flächen für die Stadtentwicklung wieder nutzbar gemacht und in den Flächenkreislauf integriert. Die IBE kommt ausschließlich in den Regionen Dresden und Chemnitz zum Tragen. Die Ausschreibung des Förderprogramms erfolgte am 30. April 2015 im Sächsischen Amtsblatt. Anträge können bei der Sächsischen Aufbaubank gestellt werden.

Marginalspalte

© Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr