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Boden gut machen

Zu sehen sind spielende Kinder auf einem Spielplatz an einem Gebäude, im Vordergrund ein Baum.
Gesunden Boden gab es für die Kita Hornmühlenweg in Freiberg im Sommer 2019.  © Studentenwerk Freiberg/ Detlev Müller

Die Kinder der Kita Hornmühlenweg in Freiberg können sicher im Außenbereich toben. Das Grundstück liegt in einer Region mit natur- und bergbaubedingter Arsenbelastung. Schadstoffuntersuchungen des Bodens hatten ergeben, dass für Kinderspielflächen der Prüfwert für Arsen überschritten ist. Der Boden in diesem Bereich wurde 35 Zentimeter tief abgetragen und durch neuen, unbelasteten Boden ersetzt. Der verbleibende Unterboden ist von dem neu eingebauten Boden durch Geotextil getrennt und so nachhaltig vor Verunreinigung geschützt. Das Studentenwerk Freiberg investierte dafür 195.000 Euro, zu 80 Prozent gefördert von der EU

Für die Beseitigung solcher Altlasten im Boden stellt die EU von 2014 bis 2020 rund 31 Millionen Euro Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung. Davon profitieren zahlreiche Kindergärten und Schulen in Sachsen, aber auch ehemalige Industriestandorte, die so wieder einer neuen und gesundheitlich unbedenklichen Nutzung zugeführt werden können.

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