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KMU-Förderung

350,5 Millionen Euro EFRE-Mittel stehen für die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen zur Verfügung. Mittels verschiedener Förderprogramme sollen innovative Gründungen, Produkt- und Prozessinnovationen unterstützt, der Marktzugang der Unternehmen intensiviert und die Produktivität gesteigert werden.

Mit diesem Finanzierungsinstrument soll das Angebot an Eigenkapital für technologieorientierte  und wissensbasierte Gründer sowie kleine Unternehmen bis zu sieben Jahre nach ihrer Gründung verbessert werden. Das soll gezielt weitere Start up`s im High-Tech-Bereich u. a. durch Ausgründungen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen ermöglichen. Dieses Förderprogramm startet voraussichtlich im vierten Quartal 2015.

Ziel des Förderprogramms ist es, kleine und mittlere Unternehmen bei der Realisierung innovativer Ideen und beim Produktdesign in der Markteinführungsphase zu unterstützen.

Es geht darum, neue oder weiterentwickelte Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren, die auf Innovationen beruhen, für die Markteinführung vorzubereiten. Dazu können die Entwicklung einer produktbezogenen Marketing-/Vertriebskonzeption, die Durchführung von Marktuntersuchungen und Akzeptanztests, die Herstellung eines marktfähigen Serienmusters oder einer Nullserie, produktbezogene Normierungen und Zertifizierungen oder die Erstellung produktbezogener Werbematerialien gehören. Die Anträge werden bei der Sächsischen Aufbaubank gestellt.

Der Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien ist für Unternehmen zur Bewältigung des Geschäftsalltags unabdingbar. 

Aus Mitteln des EFRE werden kleine und mittlere Unternehmen bei der Umsetzung von E-Business-Projekten - zum Beispiel zur elektronischen Abbildung von Geschäftsprozessen oder zur vernetzten Kommunikation mit Kunden und Geschäftspartnern – sowie bei der Verbesserung des IT-Sicherheitsniveaus unterstützt. Die Antragstellung erfolgt über die Sächsische Aufbaubank.

Um kleine und mittlere sächsische Unternehmen bei der Erschließung neuer Märkte zu unterstützen, fördert Sachsen aus Mitteln des EFRE ihre Teilnahme an Auslandsmessen und internationalen Messen in Deutschland. 

Ebenso werden die Teilnahme an Produktpräsentationen und Symposien zur Erschließung ausländischer Märkte sowie Machbarkeitsstudien über ökonomische und technische Fragen des Zielmarktes unterstützt. Das soll dazu beitragen, die Produkte der Unternehmen im In- und Ausland bekannter zu machen und ihre Akzeptanz zu erhöhen. Genauere Informationen und Antragstellung bei der Sächsischen Aufbaubank.

Das Nachrangdarlehen zielt auf die Steigerung der Produktivität von KMU. Es werden Investitionen, die zur Schaffung/Erhaltung von Dauerarbeitsplätzen beitragen, gefördert.

Das können sein: Errichtungsinvestitionen, Erweiterungsinvestitionen, Diversifizierung der Produktion in vorher nicht hergestellte Produkte, grundlegende Änderung des gesamten Produktionsprozesses sowie der Erwerb stillgelegter oder von Stilllegung bedrohter Betriebsstätten. Zuständig ist die Sächsische Aufbaubank.

Kleine und mittlere Unternehmen haben zunehmenden Bedarf an der Verfügbarkeit von hochleistungsfähigem Breitband. Die Förderung von Höchstgeschwindigkeitsbreitband aus dem EFRE bezweckt eine Deckung dieses Bedarfes und zielt auf die Steigerung und Erhaltung von Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der sächsischen KMU.

Gefördert werden Breitbandanschlüsse mit mindesten 100 Mbit/s, Bedarfs-/ Verfügbarkeitsanalysen und Machbarkeitsanalysen, um einen bedarfsgerechten Ausbau zu ermöglichen. Mindestens zehn Unternehmen müssen sich in dem zu erschließenden Kumulationsgebiet befinden. Die EFRE-Förderung wird das bereits bestehende Landesförderprogramm (www.digitale.offensive.sachsen.de) ergänzen. Antragsteller sind analog zum Landesprogramm kommunale Stellen.

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